Countdown: Das Trio Infernale - Abby Appleton

Weil ich den gestrigen Tag ausgelassen habe, gibt es heute eben gleich zwei Countdown-Posts.



Ursprünglich als meine einzige Protagonistin geplant, ist Abigail "Abby" Appleton nun Teil des Trio Infernale. Wie bei Vincent war ihre ganze Figur eigentlich ganz anders geplant gewesen, doch wie so oft wollen die Charaktere mitreden, wenn es darum geht, ihre Geschichte zu erzählen.

In der ersten Version von CA war Abby jedoch noch sehr "Damsel in Distress". Beim Neuschreiben des Romans ist mir das stark aufgefallen, und ich dachte mir, ne, das geht so nicht. Abby ist keine passive Frauenfigur, die man retten muss. Also habe ich sie aus dem Schatten der anderen (männlichen) Protagonisten geschrieben und ihr - wortwörtlich - einen Revolver in die Hand gedrückt.

Das Finale wäre ohne diese radikalen Änderungen ziemlich anders ausgefallen (sorry, Vincent).


Abby ist Reporterin beim Evening Standard und eine waschechte Londonerin. Sie ist ehrgeizig, clever, stur und mitfühlend. Sie ist verletzlich, mutig und manchmal auch etwas naiv.

Sie hat schreckliche Reiseangst und muss immer wieder gegen Panikattacken kämpfen. Da hilft es nicht wirklich, wenn sie von ihrem Boss zu der Entscheidung gezwungen wird, entweder für eine Reportage nach Budapest zu fahren oder sich einen neuen Job zu suchen.

Weil ihre Karriere als Journalistin in der von Männern dominierten Welt der Zeitungen stagniert, sehnt sie sich nach einer guten Story. Ihr grösster Traum ist es, eines Tages Chefredakteurin der Times zu sein.


Natürlich habe ich auch für Abby Puzzleteile. In meiner Vorstellung ist sie eine Mischung aus Evy Carnahan aus "Die Mumie" und der Schauspielerin Bryce Dallas Howard (Ja, ich mag die Mumie, sehr sogar ;D). Ich habe in meinem Rechercheordner zu CA einen eigenen Unterordner nur für Klamotten, die Abby tragen könte. Wegen ihr habe ich Stunden damit verbracht, mich über viktorianische Mode, Etikette und Gepflogenheiten der Gesellschaft schlau zu machen. Die Briten damals waren sehr eigen, kann ich dazu nur sagen.

Natürlich hat auch Abby ein spezifisches Lied:

Not Waving But Drowning ist eine wirklich tolle Band, deren Musik mich während des gesamten Schreibprozesses begleitet hat. Auf ihrer Homepage könnt ihr euch ihre Musik anhören (ehrlich, tut es!). Das Album "Processional" ist bei mir auf Dauerschleife.


So, bleibt nur noch Takeo übrig. Sein Eintrag folgt schon bald.

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